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Die schönste Tür Deutschlands

DeepInSight im Gesprächmit dem Mitgründer Nikias Hofmann
und der „Babysitterin“ Nadya Aliya Ramzi

Die schönste Tür Deutschlands im baby!

Aus dem Leben der sexy Babysitterinnen, die Ihren Babybesuch immer wieder versüßen, berichten Nadya Aliya Ramzi und Star DJ und Besitzer Nikias Hofmann im Interview:


Das Baby gibt es jetzt seit Dezember 2006, wie entstand die Idee und woher kommt der Name?

Nikias Hofmann: „Das Baby entstand eigentlich 2004/05 aus der Partyreihe „geheime Gesellschaft“, die Daniel Laurent, Ayhan Dorak und ich früher veranstaltet haben. Irgendwann überlegten wir uns aber nicht mehr von Location zu Location mit unseren Veranstaltungen zu ziehen, sondern quasi sesshaft zu werden. Zu dem Namen sind wir gekommen, weil jeder, der an dem Projekt des neuen Clubs beteiligt war, immerzu von unserem Baby gesprochen hat. So kam es dazu, dass wir über einen anderen Namen gar nicht mehr nachzudenken brauchten, denn der Name ist einzigartig und wird mit etwas Positivem assoziiert – somit blieben wir einfach dabei.“

Was ist mit der „geheimen Gesellschaft“ passiert?

N.H.: „Die haben wir einfach sein gelassen. Es ist ein zu großes Ding draus geworden. Die „geheime Gesellschaft“ sollte ein Ort ohne negative Vorbelastung sein, wo szeneübergreifend gefeiert wird und niemand weiß, wer dahinter steckt. Aus den Multiplikatoren wie Mode, Lifestyle oder Nachtleben haben wir Personen mit großem Einfluss rausgepickt, die über Mundpropaganda die Gäste zu uns gezogen haben. Werbung wollten wir nicht. Die „geheime Gesellschaft“ ist aber einfach zu populär geworden und das Konzept hätte nicht mehr gepasst, denn geheim ist es nicht mehr, wenn man in ganz Deutschland bekannt ist.“

Ihr stammt eigentlich auch alle drei aus verschiedenen Bereichen. Daniel ist Event-Organisator, Ayhan ist…. Du hast Jura studiert, wie passt das zusammen?

N.H.: „Zuerst habe ich mein Studium durch das Auflegen finanziert, was mir auch sehr viel Spaß gemacht hat. Aus Spaß und auch finanzieller Abhängigkeit entstand dann die erfolgreiche Partyreihe „geheime Gesellschaft“. Als dann noch dazukam, dass ich mit dem Studium fertig war, wollte ich ein Jahr Pause machen und mich erstmal auf die Events konzentrieren. Aus dem einen Jahr sind jetzt aber doch mehrere geworden.“

Was habt ihr für die Zukunft des Babys geplant?

N.H.: „Wir wurden jetzt sehr in die Clubrichtung gepresst, möchten aber eigentlich Restaurant, Bar und Club sein, dies werden wir für unsere Gäste weiter ausbauen. Die nächst größere Veränderung wird aber sein, dass wir im August das Baby umbauen werden und die zweite Etage dazunehmen; nur der Spiegelraum bleibt so wie er war. Während dessen veranstalten wir aber Events in einer Sommerlocation. Ab September werden wir dann im neuen Outfit starten. Außerdem gibt es für unsere Member neue Sommerpakete mit Einladungen und Membertools, zu denen wir auch passende Mottoparties veranstalten werden.“

Wie haltet ihr das Baby exklusiv?

N.H.: „Es funktioniert eigentlich alles Hand to Hand, sehr privat und persönlich. Member im Baby wird man nur auf Empfehlung eines schon bestehenden Members. Denn sobald man anfängt jeden aufzunehmen der uns anruft, hat der Ausverkauf schon begonnen. Dafür haben wir auch die „Babysitter“ an der Tür, die dafür sorgen, dass nur ausgewählte Gäste in den Club gelangen. Wir gehen an der Tür einen Schritt weiter, es ist nicht nur das kurz anschauen und ok geben oder nicht. Die Türsteherinnen versuchen immer auch mit dem potentiellen Gast zu sprechen, wobei man dann schnell merkt, wer hinein passt und wer nicht.“
 

 

Die schönste Tür Deutschlands in Schwarz

Welche besonderen Annehmlichkeiten bietet das Baby seinen Gästen?

N.H.: „Unsere Gäste können sich allgemein immer an die Babysitter wenden, falls sie Fragen oder Wünsche haben. Wenn sie einen Tisch benötigen werden sie, wenn möglich, auch von unseren Türsteherinnen zu einem Tisch gebracht. Members steht ein zweiter Eingang zur Verfügung, um Warteschlangen oder Tumulte zu vermeiden. Mitglieder bekommen von uns alle drei Monate ein „Paket“ zugestellt, in dem sich VIPPässe, Einladungen zu besonderen Veranstaltungen und Membertools befinden. Außerdem bieten wir den Service an, dass unser hauseigener Chauffeur unsere Gäste abholt und fährt wohin sie wollen. Zudem behandeln wir im Club alle gleich, was besonders unseren prominenten Gästen zusagt.“

Wie kommt es, dass ihr Frauen als Türsteher einsetzt?

N.H.: „Das hat ganz einfache Gründe. Der erste Grund ist schon mal, dass das Auftreten einer Frau bei Eskalationen ganz anders ist. Eine Frau geht einfach anders mit den Gästen um und tritt anders auf. Auch kommt dazu, dass sich einfach nicht doppelt Testosteron gegenüber steht, ein Mann würde bei einer Türsteherin kaum handgreiflich werden. Es ist auch superschwer, einen männlichen Selekteur zu finden. Die meisten sind einfach beschränkt in ihren Möglichkeiten des Umgangs. Mir ist es auch ganz wichtig, dass die Mädels alle etwas Spezielles nebenher machen, die eine hat Modejournalismus studiert, eine andere arbeitet für ein Fashionmagazin. Denn die wichtigste Aufgabe der Selekteure ist es, Codes zu entschlüsseln und die richtigen Leute zu erkennen. Ich möchte keinen Dresscode haben, der bestimmt, wie sich die Leute zu kleiden haben. Unsere Mädels müssen Menschenkenntnis haben und sich auch mit der Mode auskennen, um die richtige Mischung zusammenzustellen.“

das "baby!" von innen   das "baby!" von innen


Steckbrief:
Name: Nadya Aliya Ramzi
Alter: 25
Größe: 1,74 m
Gewicht: 50 kg
Konfektionsgröße: 34 / 36
Haarfarbe: braun
Augenfarbe: grün

Wie bist du zur „Babysitterin“ an der Tür des Babys gekommen? Ist das dein Hauptberuf?

Nadya Aliya Ramzi: „Ich habe Modejournalismus und Medienkommunikation studiert und bin im März dieses Jahres fertig geworden. Erstmal habe ich beschlossen mir eine Auszeit zu nehmen. Momentan mache ich neben dem Beruf im Baby nur freiberufliche Sachen; zudem modeln wir alle nebenbei. Grundsätzlich hat aber wohl jede von uns beim Baby angefangen, um etwas zum Studium dazuzuzuverdienen. Türsteherin ist also bei uns allen eine nebenberufliche Tätigkeit.“

Wie handelt ihr Frauen bei Eskalationen an der Tür?

N.A.R.: „Es gibt sehr selten solche Situationen, weil wir grundsätzlich versuchen auch bei Abweisungen sehr freundlich zu bleiben. Denn wenn man durch eine Abweisung anderen den Abend zerstört, ist das nicht das was wir erreichen wollen. Sobald etwas nicht mehr mit Kommunikation zu regeln sein sollte, haben wir immer unsere Jungs hinter uns stehen, die uns stets im Auge haben und das ganze dann freundlich regeln. Sobald uns jemand zu nahe kommt, holen sie uns zur Seite und sorgen dafür, dass es keine Handgreiflichkeiten gibt.“

Funktioniert das wirklich, dass bei Türsteherinnen weniger Abweisungen eskalieren?

N.A.R.: „Bisher gab es keine größere Handgreiflichkeit, da spreche ich jetzt auch für die anderen zwei Mädels. Natürlich kommt es mal vor, dass dich jemand versucht anzufassen, wahrscheinlich gerade weil dort eine Frau steht, aber das haben wir ganz gut im Griff.“

 

 
Babysitterin Nadya

 
 
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