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TORONTO International, multikulturell und kosmopolisitsch  | Eine Weltstadt mit Charme
Toronto ist mit 2,5 Mio. Einwohnern die größte Stadt Kanadas und auch die viertgrößte Stadt Nordamerikas. Die Metropole liegt nordwestlich am Lake Ontario in der Provinz Ontario und gilt als bedeutendstes Handels- und Finanzzentrum Kanadas, wodurch sie auch weltweit zu den wichtigsten gehört. Das Wahrzeichen der Stadt ist der CN-Tower, mit 553,33 m das höchste freistehende Gebäude der Welt. Er kennzeichnet die Skyline der Stadt und lässt die im Hintergrund liegenden Wolkenkratzer des Finanzdistriktes klein aussehen.
Eindrucksvoll sind aber auch die Sicherheit und Sauberkeit in Toronto. Es gibt wohl keine Großstadt in dieser Dimension, deren Straßen derart sauber sind und in der es vergleichbar wenig Kriminalität gibt. Toronto ist ein gutes Beispiel, dass es doch funktionieren kann.
Die Yonge Street - Orientierungspunkt und Herzschlagader
Entlang der Herzschlagader von Kanadas größter Stadt, der Yonge Street, findet man alles, was den Aufenthalt zu einem unvergesslichen Ereignis werden lässt: Von Natur über Kultur bis zu Unterhaltungs- und Einkaufsmöglichkeiten. Wobei die offene kanadische Lebenseinstellung dabei das i-Tüpfelchen ausmacht. Die Straße teilt Toronto zudem in Ost und West und erleichtert so auch Besuchern die Orientierung. Sie beginnt am Lake Ontario, an der ersten Sehenswürdigkeit Torontos: der Harbour Front. Gepflegte Cafés und Restaurants laden zu einer ersten Pause direkt am Wasser ein. Wenn dann auch noch das Sonnenlicht auf dem See glitzert, Straßenkünstler ihre Show direkt auf den Gehwegen zeigen und ein Schiff vor der Aussicht auf die Toronto Islands kreuzt, fällt das Aufstehen schwer.
Doch man sollte es sich nicht entgehen lassen diese Stadt weiter zu erkunden. Am besten geht dies mit der U-Bahn. Fast V-förmig führt diese die Yonge Street herunter und die University Avenue wieder herauf bis Downsview. Nur an der Bloor Street wird sie von einer Ost-West-Linie gekreuzt, ansonsten fahren Busse und Straßenbahnen.
Besonders erwähnenswert zur Fortbewegung sind auch die „Paths“, die als unterirdische Gänge durch die Innenstadt führen und Anbindungen an die meisten Hochhäuser und U-Bahn-Stationen haben. Hier finden sich zudem zahlreiche Einkaufsmöglichkeiten, die wir zunächst überirdisch vermisst haben. Wir haben uns anfangs gewundert, warum so wenige Menschen zu Fuß auf den Straßen unterwegs sind – kein Wunder bei bis zu -32 Grad im Winter: Die Menschen spazieren im Winter gemütlich in Hemd oder Bluse durch die belebten Passagen zu Ihrem Arbeitsplatz.
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Toronto Islands und The Beaches - Ruhepol mitten im Großstadttreiben
Im Osten der Harbour Front legen die Fähren zu den Toronto Islands ab,
einer grünen Oase mit Parks und Stränden mitten im Lake Ontario. Schon
der Blick von hier auf die Skyline von Toronto ist überwältigend und
überzeugt von der Überfahrt. Ein weiteres Kleinod findet sich im Osten
der Stadt. An der Queen Street East bringt eine der Straßenbahnen den
Besucher in rund 20 Minuten in den wohl schönsten Stadtteil Torontos:
The Beaches. Zwischen der Woodbine Avenue und der Viktoria Park Avenue
gibt es einen direkten Zugang zum See, einige der schönsten Villen der
Stadt und eine lebendige Gemeinschaft, die einen schnell vergessen
lässt, dass Toronto fast 3 Millionen Einwohner hat.
Der CN-Tower – Entdeckungstour für Schwindelfreie
Beherrschender Blickfang der Skyline von Toronto ist das Wahrzeichen
der Stadt: der CN-Tower. Auch wenn man erst einmal schlucken muss
angesichts des Eintrittspreises, sollte man an dieser Stelle ruhig in
die Tasche greifen. Der 553,33 Meter hohe Turm ist das höchste
freistehende Gebäude der Welt und schon die Fahrt mit dem Fahrstuhl an
der Außenseite 346 Meter steil nach oben lohnt die Investition. Dank
des 360 Grad Rundumblicks erhält man eine sehr gute Übersicht über die
beeindruckende Stadt. Schachbrettähnlich breiten sich die Straßen unter
einem aus. Die Wolkenkratzer wirken wie Modellbauten moderner
Architektur und markieren eindrucksvoll das Herz der Stadt. Ein
viereckiger Glasboden sorgt zusätzlich für den nötigen Nervenkitzel und
den perfekten Schnappschuss. Schwindelfreien Gourmets möchte ich als
krönenden Abschluss besonders das Panoramarestaurant des Towers ans
Herz legen, hier genießt man Hummer, Steak und Co. zu fairen Preisen
und den Blick über Toronto gibt es inklusive! Übrigens gibt es bei
einem Restaurantbesuch die Auffahrt zurückerstattet. | 
| King Street – Die Unterhaltungsmeile
Weiter im Norden führt die Yonge Street durch das Finanzviertel mit seinen polierten Banken und Versicherungsgebäuden zur King Street mitten in die Unterhaltungsszene. Hier konkurrieren Konzerthallen, Theater, Bars, Restaurants und Clubs um die Gunst der Besucher. Wer will, kann hier die Sterne zählen, die Kanada nicht nur seinen Künstlern, sondern allen seinen herausragenden Töchtern und Söhnen auf dem „Canadian Walk of Fame“ gewidmet hat.
Dundas Square - Shoppingparadies
Vom Entertainment geht es weiter zur Queen Street. Hier herrscht der Konsum. Rund um Dundas Square, Queen Street und Bloor Street finden sich nicht nur moderne Einkaufstempel wie das „Eaton Center“ und Filialen sämtlicher globalisierter Unternehmen, sondern auch noch kleine Geschäfte in Familienhand sowie das altehrwürdige Kaufhaus „The Bay“, das traditionell gesehen sogar „Harrods“ in London in den Schatten stellt. Einen Katzensprung weiter, schließt sich im Westen die Town Hall, das Rathaus Torontos an.
Umgeben von Springbrunnen und Grünflächen wird hier regiert und Recht gesprochen.
Chinatown und Greek Town – multikulturelle Lebensart
Fährt man die Dundas Street Richtung Westen landet man paradoxerweise in Fernost. Torontos China Town ist nicht so berühmt wie die San Franciscos und auch nicht so groß wie die von Vancouver, aber auch hier weisen Schilder in chinesischen Schriftzeichen den Weg.
Lebensmittelläden mit kuriosen Angeboten, Restaurants und Einrichtungsgeschäften könnten in dieser Form auch in China zu finden sein. Weiter im Norden an der Bloor Street hingegen landet man mit der Ost-West-Linie der U-Bahn direkt in Griechenland.
Bloor Street - kulturelles Herzstück
Fährt man von der Station Bloor-Yonge hingegen in Richtung Westen landet man unübersehbar im kulturellen Herzstück der Stadt.
An der Kreuzung Queens Park und Bloor Street steht das eindrucksvolle
Gebäude von Kanadas renommiertestem und größtem Museum, das Royal
Ontario Museum. Frisch erweitert und renoviert beherbergt es
umfangreiche Sammlungen zur Naturgeschichte, Archäologie sowie Kunst-
und Kulturgeschichte. Weltberühmt ist es für seine Sammlung von
Kunstwerken aus der Shang-, Tang- und Ming-Dynastie, die größte
außerhalb Chinas. | | Umgebung
Die Umgebung von Toronto bietet viele Ausflugsziele, unter anderem in
ca. einer Autostunde Entfernung die Niagarafälle - ein MUSS für jeden
Toronto-Urlauber, denn die kanadische Seite dieser Wasserfälle ist
wesentlich eindrucksvoller als die amerikanische, zu der man von der
kanadischen Seite herübersehen kann. Bei gutem Wetter kann man sogar
mit einer Fähre über den Lake Ontario zu den Niagarafällen fahren.
Die Autofahrt ist jedoch auch lohnend, denn sie führt durch die „Kanadische Weinstraße“, zum Teil direkt am See entlang.
Was vielen wahrscheinlich nicht bekannt ist: Niagara ist eins der
wichtigsten Weinanbaugebiete in Kanada und erzeugt ganz hervorragende
Eisweine, aber auch in Europa und USA bekannte Weine wie Riesling und
Cabernet Sauvignon. Der eine oder andere Abstecher mit kleiner
Weinprobe lohnt sich!
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